ABSCHLUSSGALA 1
KOFELGSCHROA (DE)
ATTWENGER (AT)

DAS LOKALE UND DAS GLOBALE
Kofelgschroa (c) Hagen Keller
KOFELGSCHROA (DE)

Matthias Meichelböck: Tenorhorn, Posaune, Stimme
Martin Von Mücke: Helikontuba
Michael Von Mücke: Gitarre, Flügelhorn, Cornett, Maultrommel, Tasten, Stimme
Maxi Pongratz: Akkordeon, Gitarre, Harmonium, Stimme

Jo mei, Kofelgschroa … Vier bayerische Künstler und Handwerker aus Oberammergau, die seit 2007 gemeinsam Musik machen. Zwei Alben bislang – „Kofelgschroa“ (2012) und „Zaun“ (2014), beide beim verdienten Label Trikont veröffentlicht.
Den Namen haben sie sich aus der Nachbarschaft geholt – der Kofel ist der Hausberg Oberammergaus und als „Gschroa“ (Geschrei) missverstand ein Nachbar die Musik des Quartetts.
Musikalisch und sprachlich versenken sich diese „Parallelzweitwesen“ (Süddeutsche) ins zutiefst lokale Idiom, dem sie dabei Universelles abgewinnen.
Eine Mischung aus „Karl Valentin und Freak-Folk“ ortete das Berliner Radio Eins und obwohl das natürlich im Detail ganz was anderes ist, korrespondiert es grundsätzlich ganz hervorragend mit den ebenso famosen Attwenger!

www.kofelgschroa.by


QUETSCHNPUNKELEKTRODADASUPERGROOVEMUSIK
ATTWENGER (c)  THOMAS PASTER
ATTWENGER (AT)

HP Falkner: Akkordeon, Stimme
Markus Binder: Schlagzeug, Stimme

Ihr erstes Konzert spielten sie laut ihrer Homepage im April 1990 eben hier in der Arena zu Erdberg, zur vorgerückten Stunde, um 3 Uhr morgens. Seither haben sie 8 Studioalben veröffentlicht – zuletzt 2015 das phantastische „Spot“ – unzählige Konzerte im In- und Ausland gespielt und im ständigen Dialog von Form und Inhalt ihre Kunst immer erweitert.
Dabei formulieren Attwenger aus dem künstlerischen Blick (auch) fürs Naheliegende heraus immer wieder eine der spannendsten, unterhaltendsten und treffendsten Antithesen zu Provinzialismus und Engstirnigkeit, die nicht nur im deutschen Sprachraum zu finden ist.
Und nicht zuletzt, auf einer Bühne, fahren Attwenger einfach wie die schönste Hölle!

www.attwenger.at